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Arzthaftung und Besonderheiten des Arzthaftungsprozesses

Die Vorlesung gliedert sich in 4 Abschnitte: Die Verletzung ärztlicher Aufklärungspflichten, die Beweislast im Aufklärungsbereich, die Beweislast bei Behandlungsfehlern und die prozessualen Besonderheiten des Arzthaftungsprozesses.

  • Der 1. Abschnitt umfasst, ausgehend von den verschiedenen Arten der Aufklärungspflichten, das gesamte ärztliche Aufklärungsrecht, insbesondere den Umfang der Aufklärung in den verschiedenen Phasen ärztlicher Behandlung unter Einbeziehung der mutmaßlichen und der hypothetischen Einwilligung und der Zurechnungszusammenhänge.

  • Die verschiedenen Aufklärungsarten führen zwangsläufig zu unterschiedlichen Beweisregeln, die, auch unter Berücksichtigung eines hypothetischen Kausalverlaufs, umfassend dargestellt werden.

  • Die Beweislast bei Behandlungsfehlern betrifft insbesondere Beweiserleichterungen zugunsten des Patienten, die entsprechend den von der Rechtsprechung herausgearbeiteten Fallgruppen bis hin zur Beweislastumkehr erläutert werden.

  • Der letzte Abschnitt stellt insbesondere auch aus der Sicht der gerichtlichen Praxis die immer wiederkehrenden Besonderheiten in einem ärztlichen Haftungsrechtsstreit dar, die sich vor allem aus der Waffenungleichheit der Parteien und der Notwendigkeit des Beistandes medizinischer Sachverständiger ergeben.

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